Schweinekamp

Aus Barmstedt-Geschichte
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Geschichte

Das Wohngebiet Mühlenstraße, Erlengrund, Buchentwiete, Galgenberg, Eichenhof u.a. (nördlich der AKN) entstand ab 1945 bis in die 80er Jahre. Seit den Siebziger Jahren bestehen die heute bekannten Straßenführungen.

Auf dem Luftbild von 1962 sieht man im unteren Bereich den Hof Lohmann sowie einen Teil des Schweinekamps

Bis zum Ende der 1960er Jahre existierte der Schweinekamp, ein Feldweg, der unmittelbar hinter dem Bahnübergang an der Mühlenstraße stadtauswärts links begann. Dieser Weg führte nach Westen zur Gärtnerei Noack und weiter an dieser rechts vorbei in den Teil des Schweinekamps, der heute den Eingangsbereich der Buchentwiete bildet.

Der Schweinekamp im Jahre 1967, der unmittelbar an den Gleisanlagen der AKN am Hof Lohmann (rechts) vorbei zur Gärtnerei Noack führte.

Am Anfang des Schweinekamps hatte unmittelbar an der Mühlenstraße der Bauer Lohmann seinen Hof. Ende 1967 bezog dieser mit seiner Familie den neuen Hof an der Höllner Landstraße. Der Hof wurde ausgesiedelt, da dort der größte Teil der Ländereien liegt. Die Familie Lohmann gehört mit zu den ältesten Bauernfamilien (1610) in der ehemaligen Grafschaft Rantzau. Das große kombinierte Wohn- und Wirtschaftsgebäude in der Mühlenstraße war 1898 neu erbaut worden. Unter den Eichen stand das ursprüngliche Strohdachhaus, das bis 1929 als Altenteilerhaus und Arbeiterhaus gedient hatte und dann abgerissen wurde. An den Hof Lohmann erinnern nur noch zwei große Eichen.

Adressbuch von 1926

Daten aus dem Adressbuch 'Kreis Pinneberg' des Jahres 1926:
Strasse Name Vorname Titel/Stand Beruf Telefon
Schweinekamp Kröger Margaretha Wwe.
Schweinekamp Mohr Bernhard Schuhmacher
Schweinekamp Tietjen Heinrich Landmann
Schweinekamp Vollstedt Julius Arbeiter
Schweinekamp Witt Johannis Ober-Weichenw.


Siehe auch

Übersicht Barmstedter Straßen

Quellen

  • Adressbuch 'Kreis Pinneberg' 1926
  • "Historischer Streifzug durch die Straßen Barmstedts" von Hans Dössel, bearbeitet von Rudolf Schröder und Hildegard Burchert aus der Broschüre "850 Jahre Barmstedt" (Hrsg. Stadt Barmstedt), 1989
  • Archiv R. Schröder