Königsberger Straße

Aus Barmstedt-Geschichte
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Geschichte

Ausbau der Königsberger Straße 1954: Die Anwohner bzw. der Siedlerverein bauen ihre Straße selber aus.
Diese Straße befindet sich auf einem früher landwirtschaftlich genutzten Gebiet mit der alte Flurbezeichnung "Rabenkamp". Es wird vermutet, dass dieser Name in Verbindung steht zu der ehemaligen Hinrichtungsstätte am Galgenberg.

Nach 1945 wurde in Barmstedt dringend Wohnraum für die Aufnahme von Flüchtlingen und Bombengeschädigten benötigt. Die Flächen im Norden der Stadt boten sich an, und so wurden die ehemals als Feldwege vorhandenen Wege vom Galgenberg zum Messhorn/Krützkamp sowie der Weg von der Stadtmitte zum Friedhof erschlossen und bebaut. Der Teil des Weges von der Mühlenstraße bis zur Kreuzung Meßhorn/Krützkamp erhielt gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 14.2.1956 den Namen Königsberger Straße.

Den größten Teil der Dauerwohnhäuser, wie sie nach dem damaligen Sprachgebrauch genannt wurden, baute die "Gemeinnützige Kleinsiedlungs- und Baugenossenschaft des Kreises Pinneberg" 1953/58. Den heutigen nördlichen Teil des Sandbergs und damit die Verbindung zur Straße Am Friedhof gibt es seit den Jahren 1964/65. Während der Jahre 1968/69 errichtete die "Wohnungsbaugesellschaft Schleswig-Holstein" die vorhandenen 28 Eigenheime.

Den südwestlichen Eckbereich der heutigen Straße Krützkamp/Königsberger Straße prägte bis Anfang der 1970er Jahre noch der Hof Kröger (Koh-Kröger). Die alten Eichen, die zum Hof gehörten, stehen noch heute. Der Gebäudebestand des Hofes Kröger wurde während der Jahre 1974/75 endgültig abgebrochen. Die jetzigen Bungalows am Messhorn entstanden 1977/78.

Siehe auch

Übersicht Barmstedter Straßen

Quellen

  • "Historischer Streifzug durch die Straßen Barmstedts" von Hans Dössel, bearbeitet von Rudolf Schröder und Hildegard Burchert aus der Broschüre "850 Jahre Barmstedt" (Hrsg. Stadt Barmstedt), 1989
  • Archiv R. Schröder