Jittkamp

Aus Barmstedt-Geschichte
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Geschichte

Die Wohnblocks im Jittkamp 1957
Obdachlosenunterkunft im Jittkamp 1986
Der große Wohnhauskomplex, der bis an den Nappenhorn und den Krützkamp reicht, (ehemaliges landwirtschaftlich bzw. kleingärtnerisch genutztes Gelände "Schlehendorn") entstand nach dem Krieg (1945) als erste Baumaßnahme zur Unterbringung von Flüchtlingen. Die Wohnhäuser Krützkamp 2 - 6, Nappenhorn 13 - 21 und Jittkamp 1 - 3 baute 1950 die "Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH für den Landkreis Pinneberg". Die Maßnahme führte seinerzeit die Bezeichnung "Flüchtlingssonderbauprogramm 1950, Baustelle Barmstedt". Ferner waren hier tätig der Postbauverein Kiel. Er erstellte die Gebäude Jittkamp 5 - 7 (1951). Die Gemeinnützige Bauund Siedlungsgenossenschaft "Stiftung Adlershorst" errichtete 1952 die Gebäude Krützkamp 8 - 14; 1953 Jittkamp 13 - 15 und 1954 Jittkamp 9 - 11.

Im Jittkamp (Ecke Weidkamp) befand sich früher die städtische Obdachlosenunterkunft. 1960 und 1962 wurden je 4 Unterkünfte gebaut.

Adressbuch von 1926

Daten aus dem Adressbuch 'Kreis Pinneberg' des Jahres 1926:
Strasse Name Vorname Titel/Stand Beruf Telefon
Großendorf-Jittkamp Greis Otto Schriftsetzer
Großendorf-Jittkamp Greis Paul Schriftsetzer
Großendorf-Jittkamp Mohr Marg. Wwe.



Siehe auch

Übersicht Barmstedter Straßen

Quellen

  • Adressbuch 'Kreis Pinneberg' 1926
  • "Historischer Streifzug durch die Straßen Barmstedts" von Hans Dössel, bearbeitet von Rudolf Schröder und Hildegard Burchert aus der Broschüre "850 Jahre Barmstedt" (Hrsg. Stadt Barmstedt), 1989
  • Archiv R. Schröder