Industrialisierung der Meierei Barmstedt: Unterschied zwischen den Versionen

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== Industrialisierung der Meierei Barmstedt ==
 
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== Allgemein ==
 
 
1. Allgemein
 
 
 
2. Geschichte
 
 
 
2.1 Vorgeschichte
 
 
 
2.2 Verlauf der Industrialisierung
 
 
 
2.3 Heute
 
 
 
3. Reaktionen
 
 
 
4. Produktion/ Transport
 
 
 
 
 
 
 
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Durch die Eröffnung der Meierei sollten den Verbrauchern täglich unverfälschte Milchprodukte geboten werden. Die Genossenschaft gab den Mitgliedern die Möglichkeit, die Milch bestmöglich zu verwerten. (1)
 
Durch die Eröffnung der Meierei sollten den Verbrauchern täglich unverfälschte Milchprodukte geboten werden. Die Genossenschaft gab den Mitgliedern die Möglichkeit, die Milch bestmöglich zu verwerten. (1)
  
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== Geschichte ==
  
==2. Geschichte:==
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=== Vorgeschichte ===
 
 
===2.1 Vorgeschichte:===
 
  
 
Ab dem Jahr 1866 wurde Schleswig-Holstein unter preußische Verwaltung gestellt. Somit wurde auch die bisherige Verwaltungsform nach preußischem Muster ausgerichtet. Mit dieser Umstellung wurde 1867 auch das Genossenschaftsgesetz verabschiedet. Dadurch und durch den Beginn der Industrialisierung in Deutschland wurden die Grundbausteine für die Gründung der Genossenschaft der Meierei Barmstedt gelegt. (2)
 
Ab dem Jahr 1866 wurde Schleswig-Holstein unter preußische Verwaltung gestellt. Somit wurde auch die bisherige Verwaltungsform nach preußischem Muster ausgerichtet. Mit dieser Umstellung wurde 1867 auch das Genossenschaftsgesetz verabschiedet. Dadurch und durch den Beginn der Industrialisierung in Deutschland wurden die Grundbausteine für die Gründung der Genossenschaft der Meierei Barmstedt gelegt. (2)
  
 
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=== Verlauf der Industrialisierung ===
===2.2 Verlauf der Industrialisierung:===
 
  
 
Im Jahr 1908 führte Betriebsleiter Rudolf Rathjens eine grundlegende Veränderung in der Nutzung durch. Herr Rathjens erkannte die Vorteile der Meierei Barmstedt im Gegensatz zu den Meiereien im Großstadtgebiet Hamburg. Zahlreiche Verhandlungen wurden positiv abgeschlossen, damit trat das Unternehmen aus dem engen Raum der Landmeierei heraus, wurde zum Großbetrieb und beteiligte sich an den Milchlieferungen nach Hamburg und seinen Nachbarstädten. Insgesamt 75 Großabnehmer in Hamburg  wurden mit Milcherzeugnissen beliefert.[[Datei:Milchtransporter_ca_1920.JPG|250px|right|miniatur|Milchlaster 1920]] Die Meierei modernisierte sich weiter und technische Einrichtungen wie der Milcherhitzer oder der Butterfertiger wurden im Jahre 1908 angeschafft. Durch diese Modernisierung konnten große Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie mit Magermilch beliefert werden und es ergab sich dadurch eine erhebliche Verwertungsverbesserung. Insgesamt zeichnete sich die Meierei Barmstedt durch ihre hohe Qualität der Milcherzeugnisse aus.
 
Im Jahr 1908 führte Betriebsleiter Rudolf Rathjens eine grundlegende Veränderung in der Nutzung durch. Herr Rathjens erkannte die Vorteile der Meierei Barmstedt im Gegensatz zu den Meiereien im Großstadtgebiet Hamburg. Zahlreiche Verhandlungen wurden positiv abgeschlossen, damit trat das Unternehmen aus dem engen Raum der Landmeierei heraus, wurde zum Großbetrieb und beteiligte sich an den Milchlieferungen nach Hamburg und seinen Nachbarstädten. Insgesamt 75 Großabnehmer in Hamburg  wurden mit Milcherzeugnissen beliefert.[[Datei:Milchtransporter_ca_1920.JPG|250px|right|miniatur|Milchlaster 1920]] Die Meierei modernisierte sich weiter und technische Einrichtungen wie der Milcherhitzer oder der Butterfertiger wurden im Jahre 1908 angeschafft. Durch diese Modernisierung konnten große Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie mit Magermilch beliefert werden und es ergab sich dadurch eine erhebliche Verwertungsverbesserung. Insgesamt zeichnete sich die Meierei Barmstedt durch ihre hohe Qualität der Milcherzeugnisse aus.
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Mit dieser Einführung endete die Industrialisierung in der Meierei Barmstedt. (3)
 
Mit dieser Einführung endete die Industrialisierung in der Meierei Barmstedt. (3)
  
 
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=== Heute ===
===2.3 Heute: ===
 
  
 
Bis heute hat die Meierei Barmstedt mehrfach expandiert, sodass sie nicht nur als ältestes, sondern auch als größtes Industriewerk der Stadt gilt. Dies [[Datei:Heutiger Meiereikomplex.jpg|250px|left|miniatur|Heutiger Meiereikomplex Mühlenstraße]]ist auf die zahlreichen  Zusammenschlüsse der vergangenen Jahre mit den Meiereien aus den umliegenden Dörfern wie Heede, Lutzhorn und Ellerhoop zurückzuführen. Durch ihr Wachstum werden heute insgesamt circa 100 Mitarbeiter beschäftigt. Auch der Standort musste aufgrund der Ausbreitung der Meierei in die [[Mühlenstraße]] verlegt werden. Heute werden in einem Jahr 582 Mio. kg Milch verarbeitet und somit gilt sie als größtes selbständiges milchwirtschaftliches Unternehmen in Schleswig-Holstein und gehört zu den Top 20 in Deutschland. (4)
 
Bis heute hat die Meierei Barmstedt mehrfach expandiert, sodass sie nicht nur als ältestes, sondern auch als größtes Industriewerk der Stadt gilt. Dies [[Datei:Heutiger Meiereikomplex.jpg|250px|left|miniatur|Heutiger Meiereikomplex Mühlenstraße]]ist auf die zahlreichen  Zusammenschlüsse der vergangenen Jahre mit den Meiereien aus den umliegenden Dörfern wie Heede, Lutzhorn und Ellerhoop zurückzuführen. Durch ihr Wachstum werden heute insgesamt circa 100 Mitarbeiter beschäftigt. Auch der Standort musste aufgrund der Ausbreitung der Meierei in die [[Mühlenstraße]] verlegt werden. Heute werden in einem Jahr 582 Mio. kg Milch verarbeitet und somit gilt sie als größtes selbständiges milchwirtschaftliches Unternehmen in Schleswig-Holstein und gehört zu den Top 20 in Deutschland. (4)
  
 
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== Damalige Reaktionen ==
 
 
==3. Damalige Reaktionen:==
 
  
 
Die Bewohner waren skeptisch gegenüber der Bauidee einer Meierei. Auf dem Land konnte man sich zunächst mit dem aufkommenden Fortschritt der Technik sowie mit der Industrieansiedlung nicht anfreunden. Die Bewohner vertraten die Meinung, dass sowohl die Technik und die Maschinen als auch die komplette Idee von einem Industriekomplex kein Fortschritt seien, sondern nur ein Umsturz der alten Ordnung bedeuten würden.  Auch die Bauern waren anfangs skeptisch, dass maschinell erzeugte Butter der Qualität ihrer eigenen entsprechen würde.
 
Die Bewohner waren skeptisch gegenüber der Bauidee einer Meierei. Auf dem Land konnte man sich zunächst mit dem aufkommenden Fortschritt der Technik sowie mit der Industrieansiedlung nicht anfreunden. Die Bewohner vertraten die Meinung, dass sowohl die Technik und die Maschinen als auch die komplette Idee von einem Industriekomplex kein Fortschritt seien, sondern nur ein Umsturz der alten Ordnung bedeuten würden.  Auch die Bauern waren anfangs skeptisch, dass maschinell erzeugte Butter der Qualität ihrer eigenen entsprechen würde.
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In den darauf folgenden Jahren haben sich einige Bauern der umliegenden Dörfer zusammengeschlossen, um eigene Meiereien zu gegründet. Sie verfolgten das Ziel, größere Gewinne zu erzielen und kehrten damit gleichzeitig der Meierei Barmstedt den Rücken zu. Doch die Barmstedter Meierei war den übrigen maschinell deutlich überlegen und sie hatten keine andere Wahl, als mit ihr zu fusionieren.(5)
 
In den darauf folgenden Jahren haben sich einige Bauern der umliegenden Dörfer zusammengeschlossen, um eigene Meiereien zu gegründet. Sie verfolgten das Ziel, größere Gewinne zu erzielen und kehrten damit gleichzeitig der Meierei Barmstedt den Rücken zu. Doch die Barmstedter Meierei war den übrigen maschinell deutlich überlegen und sie hatten keine andere Wahl, als mit ihr zu fusionieren.(5)
  
 
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== Produktion/Transport ==
==4. Produktion/Transport:==
 
  
 
Die täglichen Milchtransporte wurden zunächst von den Landwirten mit Pferd und Wagen durchgeführt. Die Magermilch, die gezwungenermaßen überblieb, ging an den Bauern zurück. Später wurde die Milch erstmals mit Lastzügen geliefert. [[Datei:Milchanlieferung.jpg|250px|right|miniatur|Milchanlieferung 1880 bis 1936]] Der Einbruch in der Milchanlieferung von 1920 ist eine Folge des Ersten Weltkrieges.
 
Die täglichen Milchtransporte wurden zunächst von den Landwirten mit Pferd und Wagen durchgeführt. Die Magermilch, die gezwungenermaßen überblieb, ging an den Bauern zurück. Später wurde die Milch erstmals mit Lastzügen geliefert. [[Datei:Milchanlieferung.jpg|250px|right|miniatur|Milchanlieferung 1880 bis 1936]] Der Einbruch in der Milchanlieferung von 1920 ist eine Folge des Ersten Weltkrieges.
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In den ersten 10 Jahren nach der Gründung hatte sich die jährliche Milchanlieferung von knapp einer halben Mio. Kilogramm verdoppelt. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es eine spürbare Aufwärtsentwicklung der Anlieferung mit etwa 3 Mio. Kilogramm.(6)
 
In den ersten 10 Jahren nach der Gründung hatte sich die jährliche Milchanlieferung von knapp einer halben Mio. Kilogramm verdoppelt. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es eine spürbare Aufwärtsentwicklung der Anlieferung mit etwa 3 Mio. Kilogramm.(6)
  
 
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== Literaturverzeichnis ==
==Literaturverzeichnis:==
 
  
 
(1): Hans Dössel, Dr.Helmut Wulf,Barmstedt Geschichtliche Schau S.210 ff., 1998
 
(1): Hans Dössel, Dr.Helmut Wulf,Barmstedt Geschichtliche Schau S.210 ff., 1998
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Bildquellen: Peter Steenbuck, Privatarchiv
 
 
Peter Steenbuck, Privatarchiv
 
  
 
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*Dieser Artikel ist ein Beitrag aus dem Geschichtsprofil des Carl-Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums Barmstedt/Rantzau
 
*Dieser Artikel ist ein Beitrag aus dem Geschichtsprofil des Carl-Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums Barmstedt/Rantzau

Version vom 10. Januar 2016, 19:12 Uhr

Industrialisierung der Meierei Barmstedt

Allgemein

Standort Königstraße 1930

Mit der Gründung der Genossenschaft der Meierei Barmstedt beginnt die Industrialisierung Barmstedts endgültig. Sie wurde am 04.01.1880 von einigen zielbewussten und weitblickenden Bauern und dem damaligen Bürgermeister Greve gegründet. Nach dem abschließenden Bau auf der Weide des Bauern Eggerstedt in der Königsstraße wurde sie am 8.11.1880 in Betrieb genommen, damit war sie die zweite Meierei des Kreises Pinneberg und die siebte in Schleswig-Holstein. Zur Zeit der Gründung waren 70 Genossen eingetragen, ihre Anzahl und somit auch die Anlieferung der Milch erhöhte sich stetig. Durch die Eröffnung der Meierei sollten den Verbrauchern täglich unverfälschte Milchprodukte geboten werden. Die Genossenschaft gab den Mitgliedern die Möglichkeit, die Milch bestmöglich zu verwerten. (1)

Geschichte

Vorgeschichte

Ab dem Jahr 1866 wurde Schleswig-Holstein unter preußische Verwaltung gestellt. Somit wurde auch die bisherige Verwaltungsform nach preußischem Muster ausgerichtet. Mit dieser Umstellung wurde 1867 auch das Genossenschaftsgesetz verabschiedet. Dadurch und durch den Beginn der Industrialisierung in Deutschland wurden die Grundbausteine für die Gründung der Genossenschaft der Meierei Barmstedt gelegt. (2)

Verlauf der Industrialisierung

Im Jahr 1908 führte Betriebsleiter Rudolf Rathjens eine grundlegende Veränderung in der Nutzung durch. Herr Rathjens erkannte die Vorteile der Meierei Barmstedt im Gegensatz zu den Meiereien im Großstadtgebiet Hamburg. Zahlreiche Verhandlungen wurden positiv abgeschlossen, damit trat das Unternehmen aus dem engen Raum der Landmeierei heraus, wurde zum Großbetrieb und beteiligte sich an den Milchlieferungen nach Hamburg und seinen Nachbarstädten. Insgesamt 75 Großabnehmer in Hamburg wurden mit Milcherzeugnissen beliefert.
Milchlaster 1920
Die Meierei modernisierte sich weiter und technische Einrichtungen wie der Milcherhitzer oder der Butterfertiger wurden im Jahre 1908 angeschafft. Durch diese Modernisierung konnten große Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie mit Magermilch beliefert werden und es ergab sich dadurch eine erhebliche Verwertungsverbesserung. Insgesamt zeichnete sich die Meierei Barmstedt durch ihre hohe Qualität der Milcherzeugnisse aus.

Ende 1912 wurde die Meierei von der Stadt Barmstedt mit Elektrizität versorgt. In der Zeit des Ersten Weltkrieges hatte sie mit einem Rückschlag zu kämpfen, da Rohstoffe wie Kohle für das Betreiben der Maschinen fehlte. Zudem war nicht ausreichend Tierfutter vorhanden. Daraus ergab sich, dass man weniger Milch zur Verfügung und weniger Vieh zum Transport hatte. Mit dem Ende des Weltkrieges organisierte man das Transportwesen komplett neu. Es wurden Milchlaster angeschafft, die die herkömmlichen Pferde ersetzten. Mit diesem Fortschritt schaffte man es, das Absatzgebiet der Meierei zu sichern und für einen langfristigen Erfolg zu sorgen. Zur Verbesserung der Rohmilchqualität mussten alle Lieferanten im Jahre 1925 Milchkühler anschaffen. Ungekühlte Milch wurde von der Meierei nicht mehr angenommen. Mit dieser Einführung endete die Industrialisierung in der Meierei Barmstedt. (3)

Heute

Bis heute hat die Meierei Barmstedt mehrfach expandiert, sodass sie nicht nur als ältestes, sondern auch als größtes Industriewerk der Stadt gilt. Dies
Heutiger Meiereikomplex Mühlenstraße
ist auf die zahlreichen Zusammenschlüsse der vergangenen Jahre mit den Meiereien aus den umliegenden Dörfern wie Heede, Lutzhorn und Ellerhoop zurückzuführen. Durch ihr Wachstum werden heute insgesamt circa 100 Mitarbeiter beschäftigt. Auch der Standort musste aufgrund der Ausbreitung der Meierei in die Mühlenstraße verlegt werden. Heute werden in einem Jahr 582 Mio. kg Milch verarbeitet und somit gilt sie als größtes selbständiges milchwirtschaftliches Unternehmen in Schleswig-Holstein und gehört zu den Top 20 in Deutschland. (4)

Damalige Reaktionen

Die Bewohner waren skeptisch gegenüber der Bauidee einer Meierei. Auf dem Land konnte man sich zunächst mit dem aufkommenden Fortschritt der Technik sowie mit der Industrieansiedlung nicht anfreunden. Die Bewohner vertraten die Meinung, dass sowohl die Technik und die Maschinen als auch die komplette Idee von einem Industriekomplex kein Fortschritt seien, sondern nur ein Umsturz der alten Ordnung bedeuten würden. Auch die Bauern waren anfangs skeptisch, dass maschinell erzeugte Butter der Qualität ihrer eigenen entsprechen würde. Doch schon nach kurzer Zeit wurden die Kritiker überzeugt, dass die Qualität der Genossenschaftsbutter weit über der der Butter der Bauern liegt. Zudem waren die Landwirte erleichtert ein festes Einkommen zu haben. In den darauf folgenden Jahren haben sich einige Bauern der umliegenden Dörfer zusammengeschlossen, um eigene Meiereien zu gegründet. Sie verfolgten das Ziel, größere Gewinne zu erzielen und kehrten damit gleichzeitig der Meierei Barmstedt den Rücken zu. Doch die Barmstedter Meierei war den übrigen maschinell deutlich überlegen und sie hatten keine andere Wahl, als mit ihr zu fusionieren.(5)

Produktion/Transport

Die täglichen Milchtransporte wurden zunächst von den Landwirten mit Pferd und Wagen durchgeführt. Die Magermilch, die gezwungenermaßen überblieb, ging an den Bauern zurück. Später wurde die Milch erstmals mit Lastzügen geliefert.
Milchanlieferung 1880 bis 1936
Der Einbruch in der Milchanlieferung von 1920 ist eine Folge des Ersten Weltkrieges.

In den ersten 10 Jahren nach der Gründung hatte sich die jährliche Milchanlieferung von knapp einer halben Mio. Kilogramm verdoppelt. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es eine spürbare Aufwärtsentwicklung der Anlieferung mit etwa 3 Mio. Kilogramm.(6)

Literaturverzeichnis

(1): Hans Dössel, Dr.Helmut Wulf,Barmstedt Geschichtliche Schau S.210 ff., 1998

(2): Kulturausschuss Bullenkuhlen, Bullenkuhlen von 1588 bis heute, S.165 ff., 2010

(3): Peter Steenbuck, Privatarchiv, o.Z.

(4): Archiv der Barmstedter Meierei

(5): Peter Steenbuck, Privatarchiv, o.Z.

(6): Stadt Barmstedt, 850 Jahre Barmstedt, S.95 f., 1990


Bildquellen: Peter Steenbuck, Privatarchiv


  • Dieser Artikel ist ein Beitrag aus dem Geschichtsprofil des Carl-Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums Barmstedt/Rantzau