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Aus Barmstedt-Geschichte
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Sonderausstellung im Museum der Grafschaft Rantzau: Wölfe bei uns - früher und heute

Wölfe haben ursprünglich den gesamten europäischen Raum besiedelt. Das Verhältnis der Menschen den Wölfen gegenüber war ambivalent: in Mythen und Sagen wurde die Stärke von Wölfen heraushoben, der Wolf wurde als Wappentier adliger Familien gewählt. Doch von der Landbevölkerung wurden Wölfe als starke Bedrohung empfunden, da sie immer wieder Nutztiere rissen und ihnen gelegentlich auch Menschen zum Opfer fielen. Die Ausstellung im Museum der Grafschaft Rantzau zeigt die historische Entwicklung der Wolfsbekämpfung anhand regionaler Beispiele und stellt die Rückkehr der Wölfe in unsere Region und ihre Auswirkungen auf die Weideviehhaltung dar. Neben Texten und Abbildungen werden interessante Exponate gezeigt, so z.B. ein Wolfspräparat, eine Schädelnachbildung, eine originale Wolfsangel – ein Fanggerät, das aus dem Mittelalter stammt – und ein als wolfssicher geltender Weidezaun.

Hier gehts zum Museum:

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Sonderausstellung des Jahres 2019: Das Geld der Grafen

Im Zentrum der Ausstellung standen Münzen und Medaillen der Reichsgrafen Rantzau und ihrer ritterschaftlichen Vorfahren. Die gezeigten Exponate waren keine Originale, sondern Repliken, die eigens für die Ausstellung von einem Mitglied der ehrenamtlich tätigen Museumsgruppe gefertigt wurden. Ergänzt wurde die Ausstellung um Objekte und Info-Tafeln, die einen Eindruck von der Entstehung der Grafschaft, ihrer Struktur und dem Leben der Bewohner vermittelten.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung

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Barmstedt-Geschichte - Heftreihe
Zwei Hefte unserer Barmstedt-Geschichte sind bisher erschienen. Auf der Grundlage der Texte dieses Barmstedt-Wiki entstand eine recht umfassende Chronik der Ortsgeschichte Barmstedts und seiner näheren Umgebung, vor allem der Grafschaft Rantzau. Dabei war es der Anspruch der Autoren, zwischen verlässlicher wissenschaftlich fundierter Darstellung und für Laien guter Lesbarkeit das richtige Verhältnis zu finden. Bisher ist der Zeitraum von der Frühzeit bis zur Gründung des Kaiserreichs erfasst. Die späteren Epochen werden in weiteren Folgen dargestellt - das ist jedenfalls der Plan. Umrahmt wird diese Chronik von einer großen Zahl neuerer und älterer Texte, Bilder und Karten aus Barmstedts Geschichte und Gegenwart, die jeweils zum Schwerpunkt des Heftes passen. Sie sind zum Teil neu, zum Teil auch älter und schon vor längerer Zeit erschienen, aber aus unserer Sicht so wichtig, dass sie in einem Sammelband festgehalten werden sollten. Einige alte handschriftliche Texte wurden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Damit bieten wir Bücherfreunden eine reich bebilderte Chronik Barmstedts und der Grafschaft Rantzau und zusätzliche Aufsätze, Bildstrecken und Reportagen zu einigen, wie wir meinen, interessanten und wichtigen Entwicklungen, Personen und Ereignissen.

Probe-Startseite


Fundstück aus unserem Archiv
Das Lebensmittelgeschäft PRO-Markt

Am 14. November 1968 eröffnete in Barmstedt das Lebensmittelgeschäft PRO-Markt. Auf einer Verkaufsfläche von 317 Quadratmetern konnten Lebensmittel aller Art und Kleinmöbel gekauft werden. In der ersten Etage des Neubaus entstanden Büro- und Praxisräume. Im Januar 1984 schloss der Lebensmittelmarkt, der inzwischen den Namen ‚Comet‘ trug und zu Coop-Nord gehörte, seine Pforten. Detlef Geest, der damalige Filialleiter, teilte der Lokalpresse mit, dass die ‚total überzogene Verkaufsfläche‘ und die damit ausbleibenden Gewinne für die Filialschließung verantwortlich waren.

Weitere Fundstücke finden sie hier.

Barmstedt, Am Markt 1
Steig ein in unsere Geschichte!

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Barmstedt ist nicht nur eine nette Kleinstadt mitten im holsteinischen Auenland, es ist auch ein Ort mit mehr als 875 Jahren zum Teil gut dokumentierter Geschichte, an dem sich wie unter einer Lupe vergrößert zeigen lässt, was sich auf verschiedene Weise in neun Jahrhunderten im ganzen Land abgespielt hat. Die Geschichte Barmstedts und der Grafschaft Rantzau, die weitgehend dem Urkirchspiel Barmstedt entsprach, wollen wir in unserem Wiki erzählen.

  • Auf der Burg, umgeben von Sumpfland und mehreren Armen der sich hier vor einer Barre teilenden Krückau, saßen danach seit etwa 1322 die Amtmänner für die Schauenburger Grafen, die das Gebiet von Elmshorn bis Heidkaten, von Bokel bis Ellerhoop verwalteten und dem Grafen bzw. dessen Drosten auf der Hatzburg bei Wedel und ab 1400 auf dem Schloss Pinneberg untergeben waren.
  • Auf der Schlossinsel, die heute zu Barmstedt gehört und damals noch aus vier kleinen Inseln in der Krückau bestand, befand sich nach dem Dreißigjährigen Krieg die Residenz der Freien Reichsgrafschaft Rantzau, eines Miniaturfürstentums von 1650 bis 1726, gegründet vom Statthalter des dänischen Königs in den Herzogtümern Schleswig und Holstein, Christian Rantzau auf Breitenburg.
  • Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Gemeinde, ab 1866 unter preußischer Verwaltung, rasant zu einem Zentrum des Schuhmacherhandwerks, berühmt für die hohen Seestiefel, wurde 1896 zur Stadt und zum beliebten Naherholungsort, bekannt ab 1938 auch für den Rantzauer See.
  • Nach dem 2. Weltkrieg verdoppelte sich die Einwohnerzahl durch Flüchtlinge aus dem Osten, dennoch blieb das Städtchen das kleinste im Kreis Pinneberg, nach wie vor umgeben von Wald, Wiesen und Feldern, durchflossen von der Krückau und durch seine Nähe zu Hamburg mittendrin im Leben der globalisierten Welt.


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Info-Tafeln für Barmstedts Geschichte.

Historische Orte in Barmstedt sind nicht immer gleich zu erkennen. Und dabei ist ihre Geschichte spannend. Darum haben wir in diesem Jubiläumsjahr die ersten Infotafeln hergestellt, die sie erzählen. Links präsentieren wir mit freundlicher Unterstützung der Stadt und des Humburghausvereins das Schild am Humburghaus, rechts die neuen Tafeln auf der Schlossinsel. Bald werden die Rantzauer Wassermühle und das Gemeindehaus folgen.

Geschichtswerkstatt Barmstedt erhält Spende

Sabine Krüger und Kerstin Süverkrübbe haben der Geschichtswerkstatt Barmstedt 200 Euro gespendet. Jan Teegen, Michael Theilig und Andreas Lenz nahmen die Spende im Getreidesilo der Rantzauer Wassermühle in Empfang. Die beiden Weberinnen haben im Silo eine Weberei eröffnet (fadenweise.de) und den Erlös von der Eröffnungsfeier der Geschichtswerkstatt Barmstedt gespendet. „Damit können wir unsere Projekte weiter finanzieren“, sagte Theilig.

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Mehr Informationen zur Geschichtswerkstatt Barmstedt und zu diesem Internet-Projekt</p