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Barmstedt-Geschichte - Heftreihe
Zwei Hefte unserer Barmstedt-Geschichte sind bisher erschienen. Auf der Grundlage der Texte dieses Barmstedt-Wiki entstand eine recht umfassende Chronik der Ortsgeschichte Barmstedts und seiner näheren Umgebung, vor allem der Grafschaft Rantzau. Dabei war es der Anspruch der Autoren, zwischen verlässlicher wissenschaftlich fundierter Darstellung und für Laien guter Lesbarkeit das richtige Verhältnis zu finden. Bisher ist der Zeitraum von der Frühzeit bis zur Gründung des Kaiserreichs erfasst. Die späteren Epochen werden in weiteren Folgen dargestellt - das ist jedenfalls der Plan. Umrahmt wird diese Chronik von einer großen Zahl neuerer und älterer Texte, Bilder und Karten aus Barmstedts Geschichte und Gegenwart, die jeweils zum Schwerpunkt des Heftes passen. Sie sind zum Teil neu, zum Teil auch älter und schon vor längerer Zeit erschienen, aber aus unserer Sicht so wichtig, dass sie in einem Sammelband festgehalten werden sollten. Einige alte handschriftliche Texte wurden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Damit bieten wir Bücherfreunden eine reich bebilderte Chronik Barmstedts und der Grafschaft Rantzau und zusätzliche Aufsätze, Bildstrecken und Reportagen zu einigen, wie wir meinen, interessanten und wichtigen Entwicklungen, Personen und Ereignissen.

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Fundstück aus unserem Archiv
Die Genossenschaftsmühle am Nappenhorn

Die Genossenschaftsmühle wurde 1922 als 'Ein- u. Verkaufsgenossenschaft des Schlesw.-Holstein. Bauernvereins für die Grafschaft Rantzau e.G.m.b.H zu Barmstedt in Holstein' gebaut.
Im Frühjahr 2018 wurde beschlossen das Gelände mit 4 Wohnhäusern zu bebauen. In dem Gebäude der ehemaligen Genossenschaftsmühle sollen 14 Wohnungen entstehen. Siehe Artikel der Barmstedter Zeitung

Weitere Fundstücke finden sie hier.

Richtfest im Jahr 1922

Aufnahme von 1984
Steig ein in unsere Geschichte!

Inhalt / Übersicht:

Aktuelle Projekte:


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Barmstedt ist nicht nur eine nette Kleinstadt mitten im holsteinischen Auenland, es ist auch ein Ort mit mehr als 875 Jahren zum Teil gut dokumentierter Geschichte, an dem sich wie unter einer Lupe vergrößert zeigen lässt, was sich auf verschiedene Weise in neun Jahrhunderten im ganzen Land abgespielt hat. Die Geschichte Barmstedts und der Grafschaft Rantzau, die weitgehend dem Urkirchspiel Barmstedt entsprach, wollen wir in unserem Wiki erzählen.

  • Auf der Burg, umgeben von Sumpfland und mehreren Armen der sich hier vor einer Barre teilenden Krückau, saßen danach seit etwa 1322 die Amtmänner für die Schauenburger Grafen, die das Gebiet von Elmshorn bis Heidkaten, von Bokel bis Ellerhoop verwalteten und dem Grafen bzw. dessen Drosten auf der Hatzburg bei Wedel und ab 1400 auf dem Schloss Pinneberg untergeben waren.
  • Auf der Schlossinsel, die heute zu Barmstedt gehört und damals noch aus vier kleinen Inseln in der Krückau bestand, befand sich nach dem Dreißigjährigen Krieg die Residenz der Freien Reichsgrafschaft Rantzau, eines Miniaturfürstentums von 1650 bis 1726, gegründet vom Statthalter des dänischen Königs in den Herzogtümern Schleswig und Holstein, Christian Rantzau auf Breitenburg.
  • Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Gemeinde, ab 1866 unter preußischer Verwaltung, rasant zu einem Zentrum des Schuhmacherhandwerks, berühmt für die hohen Seestiefel, wurde 1896 zur Stadt und zum beliebten Naherholungsort, bekannt ab 1938 auch für den Rantzauer See.
  • Nach dem 2. Weltkrieg verdoppelte sich die Einwohnerzahl durch Flüchtlinge aus dem Osten, dennoch blieb das Städtchen das kleinste im Kreis Pinneberg, nach wie vor umgeben von Wald, Wiesen und Feldern, durchflossen von der Krückau und durch seine Nähe zu Hamburg mittendrin im Leben der globalisierten Welt.


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Info-Tafeln für Barmstedts Geschichte.

Historische Orte in Barmstedt sind nicht immer gleich zu erkennen. Und dabei ist ihre Geschichte spannend. Darum haben wir in diesem Jubiläumsjahr die ersten Infotafeln hergestellt, die sie erzählen. Links präsentieren wir mit freundlicher Unterstützung der Stadt und des Humburghausvereins das Schild am Humburghaus, rechts die neuen Tafeln auf der Schlossinsel. Bald werden die Rantzauer Wassermühle und das Gemeindehaus folgen.

Geschichtswerkstatt Barmstedt erhält Spende

Sabine Krüger und Kerstin Süverkrübbe haben der Geschichtswerkstatt Barmstedt 200 Euro gespendet. Jan Teegen, Michael Theilig und Andreas Lenz nahmen die Spende im Getreidesilo der Rantzauer Wassermühle in Empfang. Die beiden Weberinnen haben im Silo eine Weberei eröffnet (fadenweise.de) und den Erlös von der Eröffnungsfeier der Geschichtswerkstatt Barmstedt gespendet. „Damit können wir unsere Projekte weiter finanzieren“, sagte Theilig.

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Mehr Informationen zur Geschichtswerkstatt Barmstedt und zu diesem Internet-Projekt</p